Kitzelfant – 3. Ebene – IV


Joana konnte nicht mehr. Sobald sie die Schiebetür geschlossen hatte und allein war, brach sie in ein halb unterdrücktes Kichern aus. Überall dort, wo das Wasser ihren Körper berührt hatte, spürte sie ein eigenartiges, kribbelndes Kitzeln. Zwischen ihren Zehen und an den Sohlen fühlte es sich an, als ob jemand die zarte Haut unaufhörlich mit tausend weichen Pinseln erkundete. Sie versuchte ihre Zehen zu krümmen, doch das Gefühl schien dadurch nur noch stärker zu werden. “OhmeinGohohottmmmppp…” sie presste sich die Hand auf den Mund und sah ängstlich den Gang entlang. Zwischen den Brüsten pulsierte der kleine, rote Fisch, an den Oberschenkeln, den Seiten, Bauch und Rücken hinauf… überall kitzelte und prickelte es. Ihr Intimbereich schien bevölkert von gefiederten Ameisen zu sein, die einen wilden, zügellosen Tanz aufführten – ‘Das halte ich definitiv nicht lange aus’.

Noch immer die Hand vor dem Mund sah sie sich auf dem Gang um. Niemand war zu sehen. ‘Ich muss mich beeilen’, dachte sie, ‘Wenn ich Nadinas Höhle erreiche, bevor… das da zu stark wird, könnte ich es noch schaffen.’

Joana rannte los. Das leise Klatschen ihrer nackten Füße hallte durch den Gang, sonst aber war kein Geräusch zu hören. Sie kam an dem Fitnessraum vorbei, indem sie vorhin das kitzlige Training beobachtet hatte. Die Tür stand weit offen, aber jetzt war niemand mehr zu sehen. ‘Vielleicht habe ich Glück und es sind schon alle nach Hause gegangen? Mika meinte ja vorhin, dass das Bad bald geschlossen wird.’

Als sie die Sauna erreicht hatte und sich dem Duschraum näherte, wurde sie etwas langsamer und lauschte. Aber auch hier waren jetzt keine Stimmen mehr zu hören, nur leises, kontinuierliches Rauschen drang hinter der dicken Glastür hervor. ‘Es sind wirklich alle weg.’ dachte sie erleichtert und stieß die schwere Tür auf. Dabei spürte sie, wie es nun auch in ihren Achselhöhlen zu kribbeln begann – ‘Nein, nicht auch noch da… bitte nicht.’

Sie lief in die warmen Dampfschwaden hinein. Der große, lang gestreckte Raum schien tatsächlich völlig leer zu sein und Joana gab sich keine Mühe mehr ihr angestautes Kichern zurück zu halten: “Ohgahahat… nichtdieAchselnahahaschaha… so peinlich kitzlig kahannihih doch keinaseihihin…” Sie presste ihre Arme an die Körperseiten, doch vergeblich. Es streichelte und kribbelte wie hundert kleine, sanft kraulende Fingerspitzen. ‘Das muss der Computer machen’, eine plötzliche Welle der Erregung rollte durch ihren Körper, ‘In Wirklichkeit bin ich bestimmt nicht so …’.

“Da hat es aber jemand eilig.” Joana hatte fast die Tür auf der anderen Seite des Raumes erreicht, als sie eine Stimme zusammenzucken ließ. Sie fuhr herum. Unter einer Dusche stand eine vollschlanke Frau, fast ganz verdeckt von dichtem Wasserdampf. Sie lehnte entspannt an der Felswand und ließ das Wasser wohlig über ihren Körper Rieseln.

Joana war so erschrocken, dass sie für einen Moment sogar das Kitzeln auf ihrer Haut vergaß. “Ahahmmmppp… äh… ich dachte… es wären schon alle weg.” stammelte sie.

Die Frau lächelte: “Stimmt. Das Bad ist schon lange geschlossen.” Mit einer Hand glitt sie zwischen ihre starken Oberschenkel und fuhr dort langsam vor und zurück. “Was machst du denn noch hier?”

“Ich… ich wollte gerade gehehehennnmmm…”

“Ach ja?” sie lachte, “Dann läufst du aber in die falsche Richtung. Nach draußen geht es nämlich da lang.” Sie deutete mit ihrer freien Hand in die Richtung, aus der Joana gekommen war. “Und ich würde mich an deiner Stelle beeilen. Badegäste haben nämlich nach Feierabend nichts mehr im Berg zu suchen. Du könntest ziemlichen Ärger kriegen.”

“Jaha… ähm, ja, ich weiß.” Joana riss sich zusammen. “Ich wollte nur noch… also ich habe was vergehessen. In… in einer Badehöhle… ich bihin gleich wieder da…” Sie machte ein paar Schritte auf den Ausgang des Duschraums zu. Doch plötzlich schwang die dicke Glastür zurück. Joana schrak zusammen. Zwei schlanke Frauen in Bademänteln betraten den Raum. Einen Moment war sich Joana nicht sicher, doch dann erkannte sie die beiden blonden Zwillinge, die sie vor einer Weile in der großen Badewanne beim “Füße Waschen” der Dienerin beobachtet hatte.

“Nanu?” sagte die Eine und sah Joana und die Frau unter der Dusche erstaunt an, “Noch jemand hier?”

Joana versuchte sich unauffällig an den beiden Frauen vorbei zu drücken, doch die zweite vertrat ihr den Weg. “Moment. Wo willst du denn hin? Das Bad ist geschlossen.”

“Ich… ihihich…”

“Angeblich hat sie was vergessen.” mischte sich die große Frau unter der Dusche mit einem ironischen Blick auf Joana ein. Dabei massierte ihre Hand unaufhörlich weiter.

“Klar”, lachte die erste Blonde und wandte sich jetzt der großen Frau unter der Dusche zu, “wie immer. Was vergessen.” Ihr blick wanderte tiefer. “Und du? Was machst du überhaupt NOCH hier? Alle anderen gehen brav nach Hause, nur die böse Tina ist noch da und spielt einsam unter der Dusche.” Sie grinste.

“Sehr lustig.” Tina unterdrückte ein Lächeln, “Was soll ich denn machen, wenn sonst keiner mehr hier ist?”

Die Blonde schlenderte gemächlich zu ihr herüber: “Wie wär’s denn zum Beispiel mal mit Enthaltsamkeit.” Dabei kniete sie sich vor Tina auf den Boden, schob die streichelnde Hand zur Seite und ersetzte sie durch ihre Eigene. “Hmmm. Gerade rasiert?”

Tina seufzte leise, als die fremden Finger sie berührten, “H… heute Morgen.” sie schloss genießerisch die Augen und spreizte ihre Beine noch etwas weiter.

“Süß.” Die Fingerspitzen der Blonden tasteten langsam und prüfend über die großen, seidig glatten Schamlippen. “Dabei fällt mir ein, wolltest du nicht Sport machen?”

Die große Frau nickte ohne die Augen zu öffnen: “Hab ich ja. Hab ich ja.” murmelte sie abwesend.

“Und? War sie zufrieden mit dir?”

“Ist sie… ist sie doch nie. Ahhh… angeblich würde ich mich nicht genug anstrengen. Aber wie denn auch, wenn sie mich bei jeder Kleinigkeit so gemein abkitzelt?”

Die Blonde lachte. Joana konnte genau sehen, wie ihre schnellen Fingerkuppen auf und ab über die tropfnasse Haut krabbelten. Langsam und genüsslich schob sie dann zwei Finger tief zwischen die vollen Lippen und begann sie vor und zurück zu bewegen. ‘Nein. Ich muss endlich weiter’, dachte sie fieberhaft und riss ihren Blick los, ‘lange hält es Ming sicher nicht mehr in meinem Badeanzug aus. Und… ich auch nicht.’

Sie sah sich um. Der Weg nach draußen wurde noch immer von der zweiten Blonden versperrt. “Bitte…” Joana machte einen unsicheren Schritt auf die Tür zu und versuchte einen neuen Kicheranfall zu unterdrücken, “… ihihich muss da durch. Wirklich nur ganz kurz… bihihitte…”

Doch die Frau machte überhaupt keine Anstalten sie durchzulassen. “Tut mir leid.” sagte sie und musterte Joana nachlässig, “Wenn du wirklich was vergessen hast, musst du morgen wieder kommen.”

Joana trat verzweifelt von einem Fuß auf den Anderen und versuchte das unaufhörliche Kitzeln auf ihrer Haut auszublenden: “Aber… ich muhuhuß…”

“Was musst du?” Der überhebliche Blick blieb an Joanas Brustwarzen kleben, die dick und hart aufgerichtet durch den nassen Badeanzug standen. “Ich glaube eher, du musst mal ein bisschen… abgelenkt werden.” Mit einer schnellen Bewegung packte sie Joana an der Schulter.

“Ey!” Joana geriet in Panik. Ihr ganzer Körper prickelte bereits von dem geheimnisvollen Wasser. Wenn sie diese Frau jetzt auch noch zusätzlich… Mit aller Kraft versuchte sie sich aus dem Griff zu befreien. “Ok, ok, ich geh ja schon… ich… ich… lass mich… nein nahein nahahahaschahahahah…” Zielsicher war die Hand der Blonden unter Joanas schützenden Armen hindurch und an ihren Rippen. Mit schnellen, geübten Bewegungen drückte sie die Finger tief in die weichen Zwischenräume und massierte dort vor und zurück.

Im ersten Moment dachte Joana, sie würde den Verstand verlieren. Es fühlte sich ganz anders an, als sie es sich in ihren Kitzelfantasien ausgemalt hatte! Ein tiefes, heftiges Zucken raste durch ihren Bauch und löste einen ekstatischen Lachkrampf aus. Ihr Zwerchfell verkrampfte sich und sie klappte nach vorne, direkt in die wartenden Arme. “Wirklich süß die Kleine.” die Blonde grinste zu ihrer Gefährtin hinüber. Beide Hände waren jetzt an Joanas Rippen und kitzelten sie wild von beiden Seiten. “Sooo schön kitzlig. Ich wette, sie kommt gerade von Ming.”

“Ja ja, nicht schlecht.” murmelte die zweite Blonde, ohne von ihrer Beschäftigung zwischen Tinas Schenkeln aufzusehen.

“Oooahahagahahaha… schahahafihihihi…” prustete Joana hilflos, als die starken, flinken Finger methodisch ihre Körperseiten auf und ab jagten. Ihre Gedanken rasten. Die kitzelnden Finger arbeiteten sich langsam und sehr sorgfältig immer höher und spielten bald an den oberen Rippen. Ihre Knie fühlten sich wie aus Wachs an und hätte die Blonde sie nicht gehalten, wäre sie längst zu Boden gegangen. ‘Ich muss Kiela rufen… oder vierundzwanzig. Das halte ich nicht aus. Und… Scheiße, wenn sie Ming findet, dann…’ In diesem Moment entdeckten die massierenden Daumen Joanas seitliche Brustansätze.

“Oho!” lachte die Blonde schadenfroh, als die junge Frau in ihren Armen sich plötzlich mit neuer Energie wehrte, “Da haben wir aber eine nette kleine Stelle gefunden. Na jetzt mach dich auf was gefasst! Aber was… was ist denn das hier?” Unvermittelt hielt sie inne. Vollkommen überrascht starrte sie auf das kleine, kurze Ding zwischen ihren Fingern. “Das gibt’s doch nicht. Hey, Mira, sieh dir das an. Die Kleine hat Summ.”

Die zweite Blonde fuhr herum. “Was?” Ohne sich um Tinas flehenden Protest zu kümmern stand sie vom Boden auf und trat zu ihrer Zwillingsschwester. “Tatsächlich. Wo hat sie den denn her?”

Ihre Gefährtin zuckte die Schultern: “Keine Ahnung. Er steckte in ihrem Badeanzug.” Beide sahen sich für einen Moment schweigend an.

“Ich… ich…” Joana war völlig atemlos. Mit zitternder Hand griff sie nach Summ, “Er gehört mir.”

Die Zwillinge lachten. “Nicht mehr.” Mira winkte spöttisch, “Pech. Wenn man so kitzlig ist wie du, sollte man so was Wertvolles lieber nicht mit ins Schwimmbad nehmen. Jetzt gehört er uns.”

Joana presste die Hände an ihre Rippen. “Was? Aber das… das geht nicht. Er gehört mir. Ihr könnt ihn doch gar nicht benutzen…”Sie überlegte hektisch. Tamara hatte doch gesagt, dass Summ seinem Träger nichts anhaben könnte. Oder hatte das etwa nur in ihrer Spielebene gegolten? Sie wich einen Schritt zurück und starrte in die grinsenden Gesichter der Zwillinge.

Tina hatte die Szene mit lüsternem Blick aus ihrer Dusche beobachtet. Ihre Hand war wieder zwischen ihren kräftigen Oberschenkeln. “Ja, los. Zeigt’s ihr. Kitzelt sie mit Summ.” versuchte sie die blonden Zwillinge anzufeuern.

Doch Mira schüttelte genervt den Kopf. “Quatsch. Jeder der Summ einmal besessen hat, ist immun gegen seine Wirkung. Das weiß man doch. Aber… vielleicht wäre die kleine Tina ja gerne unser Versuchsobjekt?”

“Ich? Was?”

“Super Idee.” antwortete die andere Blonde. Sie sah auf Tinas massierende Finger und lächelte süßlich: “Bestimmt möchte sie, dass wir ihr ein bisschen helfen…” Sie machte einen Schritt auf Tina zu und drehte dabei am unteren Ende des kleinen Stabs. Sofort begann er leise und ahnungsvoll zu brummen.

“Hey, wartet mal… Summ gehört doch mir. Ich brauche ihn. Ihr könnt doch nicht einfach…” protestierte Joana. Doch die Zwillinge schienen sie nicht mehr zu hören. Mira ließ ihren Bademantel achtlos auf den Boden fallen, nahm den Kitzelstab von ihrer Gefährtin und hockte sich damit wieder vor Tinas gespreizte Beine. Auch ihre Zwillingsschwester streifte ihren Bademantel ab. Dann trat sie zu der großen Frau unter den warmen Wasserstrahl und schmiegte sich eng von hinten an sie. “Hmmm.” hauchte sie lüstern und knabberte mit den Lippen an Tinas Ohrläppchen. Ganz zart wanderten ihre Fingerspitzen über den tropfnassen Körper, über die Schultern, um die Brüste herum, die Seiten hinab… Sanft aber bestimmt fasste sie dann Tinas Handgelenke und zog sie nach hinten. “Wie sieht’s aus? Bereit für Summ?”

Die große Frau seufzte leise unter den zärtlichen Berührungen: “Ich… ahhh… ich… was… macht ihr bloß mit mir?”

“Mehr als bereit, würde ich sagen.” Mira spielte mit kraulenden Fingerbewegungen an Tinas Scheideneingang, während sie den brummenden Kitzelstab in der anderen Hand hielt, “… Sie kommt ja schon gleich.” Wie zum Beweis streichelte sie mit einer Fingerspitze kaum merklich den deutlich sichtbaren Kitzler. Ein Schauer überlief Tinas Körper und sie stöhnte auf. “Was denn?” neckte Mira und spreizte sacht die glatten Schamlippen auseinander, “Oh, was für ein süßer großer Kitzler. Ich würde sagen, genau das richtige Versuchsobjekt für unseren ersten Test.” Ohne ein weiteres Wort berührte sie mit Summs pulsierendem Ende die kleine Erhebung, genau an der äußersten Spitze.

Wie von einem Stromschlag getroffen zuckte die große Frau zusammen. Ihr Mund öffnete sich, aber kein Laut war zu hören. Stattdessen warf sie ihren Kopf zurück und presste in einem reflexartigen Impuls die Oberschenkel aneinander.

“Hmmm.” die Blonde hinter Tina kicherte sadistisch, “Interessanter Test. aber ich schlage einen kleinen Positionswechsel für deine Untersuchungen vor.”

Tina hatte ihre Sprache wieder gefunden: “Oh mein Gott. Das… das ist ja unglaublich. Nein, das halte ich auf keinen Fall aus. Das ist viel zu… hefihihihahaha….” Aber die Blonde hatte angefangen Tinas Rippen von hinten zu kitzeln. Die große Frau versuchte den vom warmen Wasser rutschigen Fingern zu entkommen, doch ihre Knie knickten ein und sie sank auf den nassen Boden. “Nihihicht… ahnihihichtahadahahat…”

“Sehr gut.” Mira drückte sie nach hinten, bis Tina mit dem Rücken auf dem Boden unter dem Duschstrahl lag. Ihre Gefährtin kniete sich hinter Tinas Kopf, griff die Knie und zog sie zu sich heran. Sie drückte sie weit auseinander, bis Tinas Scheide und ihr voller Po völlig frei zugänglich vor Mira lagen. Die samtig weichen Schamlippen glänzten schlüpfrig vor Wasser und Erregung und wölbten sich in dieser Position einladend nach außen.
“Also? Wo war ich?” Miras Fingerspitzen flatterten spielerisch die zarten Erhebungen auf und ab. Vorsichtig drückte sie sie dann auseinander, bis die wundervolle Lustknospe wieder in ihrer vollen Größe sichtbar war. “Darf ich?”

“Nein, nicht. Mira, bitte NICHT! Nicht am Kitzler. Bitte! Ich dreh durch. Nicht mit diesem verrückten D…” Weiter kam sie nicht. Wieder zuckte ihr Körper, als ob sie ein Blitz getroffen hätte. Doch diesmal gab es absolut kein Entkommen! Summs prickelnde Spitze fuhr in winzigen Kreisen über ihren Kitzler, hin und her, auf und ab. Tina riss die Augen auf und brach in ein schrilles, hysterisches Lachen aus. Mit aller Kraft versuchte sie ihre Beine zu schließen, doch der Griff der Blondine hinter ihrem Kopf war stärker. Summs unglaubliche Impulse ergossen sich wie ein süßer, kitzelnder Wasserfall über Tinas empfindlichsten Punkt. Die große Lustperle zitterte hilflos und schien sich dem kleinen Stab entgegenzurecken, wurde immer dicker und voller und… kitzliger.

Joana sah wie gebannt zu. ‘Nein. Verdammt, ich muss weiter’, dachte sie zum hundertsten mal, ‘sonst trocknet Ming aus und alles ist vorbei’. Sie machte einen letzten, zaghaften Versuch: “Äh… hallo?”

Doch die Zwillinge blickten nicht einmal auf. “Du nervst.” brummte Mira nur abwesend. Ihre blonde Gefährtin hatte sich Tinas zappelnde Arme zwischen ihre Beine geklemmt und drückte die dicken Oberschenkel so weit wie möglich auseinander. Ungehindert konnte Mira die surrende Stabspitze mit der zarten Knospe spielen lassen. “Ich würde sagen”, neckte sie grinsend, “dein süßer Kitzler macht seinem Namen alle Ehre. Was denn? Kommst du schon? Na los. Hinterher ist es noch viel besser… Wetten?”

Joana gab es auf. ‘Wenigstens sind sie jetzt beschäftigt’. Unbemerkt verließ sie den Duschraum und gelangte auf den Felsengang. Hinter sich hörte sie, wie sich Tinas eckstatisches Lachen jäh veränderte und zu einem atemlosen, wilden Stöhnen wurde. ‘Nummer eins’, dachte sie und begann zu rennen.

‘Ich muss. Ich muss. Ich muss’. Ein neuer Kicheranfall schüttelte sie. Die Wirkung der geheimnisvollen Quelle nahm keineswegs ab. Jeder Millimeter an ihren Zehen und unter den Armen schien von verspielten Kobolden erforscht zu werden. Die gefiederten Ameisen zwischen ihren Beinen hatten sich in dutzende kleine, zärtliche Finger verwandelt, die wild und ausgelassen in ihrem Schamhaar tanzten… ‘Ich muss!’.

Eben hatte sie die kleine Höhle erreicht, aus der sie früher das Lachen der “Frau Gräfin” gehört hatte, als sie es plötzlich spürte. “Ohneihin… was machst du denn? nihicht…” Ming, der rote Zauberfisch, schien allmählich ungeduldig zu werden. Er wand sich suchend hin und her, verließ den Platz zwischen ihren Brüsten und bewegte sich langsam, Zentimeter für Zentimeter abwärts. Joana fühlte sein eigenartiges Kribbeln an ihren Rippen, dem Bauch, dem Bauchnabel… “Nihihicht… nihihich… du blöder hihihiniiikhihisch…” Ihre Haut war durch das ständige Prickeln des sonderbaren Wassers so empfindlich geworden, dass sie das sanfte Pulsieren des kleinen Fischs vor Erregung und Kitzligkeit stolpern ließ.

Bald befand sie sich auf Höher jener Grotte, in der sie die Zwillinge in der Badewanne beobachtet hatte. Nadinas Höhle musste gleich da vorne… In diesem Moment fühlte sie Mings tastenden Kopf oben an ihrem Venushügel. “Oh Gohohotnaihihin…” Eine heiße, kitzelnde Lustwelle rollte durch ihren Körper. Der kleine Fisch schien von der Feuchtigkeit dort unten wie magisch angezogen zu werden. Er bewegte sich schneller, schob sich immer tiefer in den weichen, nassen Flaum und schickte Kaskaden prickelnder Impulse durch ihren erschöpften Körper.

Vor ihr im Gang tauchten die ersten Dampfwolken auf – Nadinas Höhle! Joana biss die Zähne zusammen, aber ein neuer Lachanfall öffnete ihr sofort wieder den Mund: “Ahahagahahat…” Sie konnte nur hoffen, dass sie die Höhle erreichte, bevor der teuflische Fisch noch tiefer…

Mit letzter Kraft stolperte sie in die runde Felsengrotte hinein. Die Luft war heiß und erfüllt von dichtem Wassernebel. Mit hektischen Bewegungen riss sie sich den Badeanzug vom Körper, packte den kleinen Kitzelfisch und schleuderte ihn in hohem Bogen in das runde Schwimmbecken. Geschafft! Mit wenigen Schritten erreichte sie die Marmorne Umrandung. Ohne nachzudenken sprang sie in das dampfende Becken hinein.

“Aaahhh!” Das warme Wasser auf ihrer prickelnden Haut fühlte sich wundervoll an. ‘Das hätte ich keine Sekunde länger ausgehalten.’ Sie machte ein paar Schwimmstöße und spürte erleichtert, wie das Kitzeln langsam abnahm. Genüsslich spreizte sie die Beine. Wie gut das tat!

‘Und jetzt?’ Atemlos versuchte sie die dichten Dampfwolken mit den Augen zu durchdringen. Wie ging es jetzt weiter? Hatte sie es wirklich geschafft? Wo war …

“Ahhhh.” Die Stimme klang so lethargisch wie vorhin. Unendlich langsam tauchte Nadinas schöner Kopf aus dem Nebel hinter der Säule mit der Perle auf. Mit müden Bewegungen kam sie zu Joana gepaddelt und musterte sie schlaftrunken. “Ach, du. Was willst du denn schon wieder?”

“Ich… ich bin zurück.” Joanas Blick wanderte aufgeregt von Nadina zu der funkelnden Perle in der Mitte des Beckens. “F… ich meine, fühlst du vielleicht irgendwas?”

“Fühlen?” sie räkelte sich träge im Wasser, ” Natürlich. Langeweile. Was sonst?”

“Nein, irgendwas… Anderes.”

Nadina musterte sie verschlafen: “Sag mal, hattest du vorhin nicht was an? Irgendwas Rotes?”

“Ich… ist doch jetzt egal. Also ich habe Ming geholt und in dein Becken gebracht. Sicher wirst du gleich wieder…”

Ein ausgiebiges Gähnen schnitt ihr das Wort ab: “Uuuaaahhh! LAAANGWEILIG. Ming? Welcher Ming? Das hättest du dir sparen können.”

“Was?” Joana starrte sie ungläubig an. Konnte das sein? Hatte sie etwa doch die falsche Idee gehabt? Gedanken schossen ihr durch den Kopf – vielleicht war Mings Kraft zu schwach, oder das Becken zu groß, oder Nadina war tatsächlich nicht mehr kitzlig. ‘toll. Und wie soll ich sie dann zum Lachen bringen’, dachte Joana mit einer Mischung aus Enttäuschung und Ärger, ‘Ich kann ihr doch keine Witze erzählen. Und wenn sie nicht lacht, kriege ich diese blöde Perle nicht.’ “Scheiß Spiel.”

“Was sagst du?” fragte Nadina mit halb geschlossenen Augen. Sie begann gerade wieder zu gähnen, als sie abrupt innehielt.

Ein dumpfes Blubbern und Gurgeln. Es erfüllte mit einem mal die Höhle und schien direkt aus dem Schwimmbecken zu kommen. Joana sah in das klare Wasser hinunter. Innerhalb weniger Sekunden begann es zu brodeln, Blasen stiegen auf, kleine, wirbelnde Strudel bildeten sich… ‘Das muss es sein’, ihr Herz klopfte.

Nadinas Mund stand wie eingefroren weit offen. “Was… Was ist denn das? was hast du mit meinem Wasser gemacht? Mein schönes Wasser. Ich… Oh!” Auf ihrem Gesicht erschien ein sonderbarer, erschrockener Ausdruck.

Joana spürte es ebenfalls. Ein Prickeln auf der Haut, das in das bekannte, süß erregende Kitzeln überging. Genau wie im Brunnen, nur war es diesmal um einiges stärker. ‘Das ist Ming. Es klappt doch.’ Ihr Zwerchfell zuckte unter einer ersten kitzelnden Welle. Mit einem Triumphierenden Blick sah sie Nadina an: “Na? Fühlst du’s jehehetzt?”

Nadina war noch immer wie erstarrt. “Ich… das… das gibt’s doch nicht. Das… ich… ohhha… ahadahas…”

Mit wenigen Schwimmzügen war Joana bei ihr. Das Wasser strömte um ihre Füße und ließ sie aufkichern. “Und jetzt geb ich’s dihihir.” Wie ein hungriges Raubtier stürzte sie sich auf Nadina. Sie packte die schöne Frau und begann ihre Taille wie wild von beiden Seiten zu kneten.

Schlagartig war die Müdigkeit aus Nadinas Gesicht verschwunden. Ihre Augen flogen weit auf: “Was? Uawas… UuuIahahahaha… ohjahahahaha…” Ein plötzlicher, unkontrollierter Lachanfall schüttelte ihren ganzen, nackten Körper. Das Wasser spritzte hoch auf, sie taumelte nach hinten, bis sie mit dem Rücken gegen die leicht schräge Marmor Umrandung des Beckens stieß.

“Hab ich dihihich.” Joana drückte sie gegen die Mauer und massierte mit ruckartigen Bewegungen ihre Körperseiten auf und ab. Dann erinnerte sie sich an Nadinas frühere Worte und rutschte höher, bis in die warmen, weichen Achselhöhlen. “Überhaupt nihicht kitzlihihig.” Die Wirkung des Wassers war jetzt so intensiv, dass sie selbst heftig kichern musste.

Nadina zuckte und wand sich wie ein Aal zwischen Joana und der Beckenwand. Sie lachte und quietschte wie von Sinnen, ihr Mund stand verzerrt weit offen, aber in ihren Augen lag ein seliger Glanz: “Ohhhjahahahahah… ohhörnihihichtaufahahahaha…”

Aber Joana dachte gar nicht daran aufzuhören. Ihre ganze angestaute Erregung entlud sich jetzt in einem ungezügelten Kitzelangriff. Nadinas eckstatisches Lachen, die enge Wärme ihrer hoffnungslos kitzligen Achseln, dazu das prickelnde Wasser überall… Ungehemmt presste und rieb Joana ihre Brüste gegen den weichen Körper. Ihre Finger fanden einen besonders sensitiven Punkt an den hinteren Rippen, knapp unterhalb der Achseln. “Na los… lahahach doch… lachdohohoch… ah…”

Nadinas hübscher Kopf mit den langen Haaren war nach hinten auf die breite Mauer gesunken. Immer neue, immer wildere Lachströme perlten aus ihrem offenen Mund und hallten von den Höhlenwänden wider. Ab und zu überlief sie ein heftiges Zittern, aber sonst hing sie fast völlig bewegungslos wie in Trance unter den gnadenlos kitzelnden Fingern.

Joana drückte sich noch enger an sie. Sie spreizte Ihre Beine weit auseinander und ließ das Wasser ungehindert um ihre empfindlichsten Stellen strömen. “Iahahhh!” An den Innenseiten der Oberschenkel, in den Leistenbeugen, überall an ihrem Schambereich und sogar zwischen den Pobacken tanzten Millionen winzige Fingerspitzen. Unbewusst drängte ihr Becken vor und zurück und rieb sich an Nadinas Hüften. Dabei kitzelte sie ohne Pause wie wahnsinnig den zierlichen, rutschigen Oberkörper.

Rein zufällig sah Joana aus den Augenwinkeln zu der goldenen Perle hinüber. ‘Verdammt, sie rollt ja.’ Tatsächlich hatte die etwa faustgroße Kugel die Mitte des Sockels verlassen und rollte in einer langsamen, stetigen Kreisbahn auf den Rand der Marmorsäule zu.

Einen Moment zögerte sie. Dann ließ sie Nadina los, stieß sich kräftig von der Beckenwand ab und war mit einem Schwimmstoß an der Säule. Im selben Moment erreichte die goldene Perle den Rand. “NEIN!” Ihre Hand schoss aus dem Wasser und …

***

Sie blickte benommen um sich. Wo war die Höhle? Und Nadina? Und das Wasser? Vollkommen trocken stand Joana in ihren alten Sachen auf dem runden Platz. Die Luft war angenehm kühl und von leisem Flirren und Klingen der Windharfen erfüllt. Vor ihr, als hätte sie die ganze Zeit auf sie gewartet, schwebte Kiela, die schöne Kitzelfee und lächelte wie gewohnt. “Ich gratuliere dir. Du hast die dritte Ebene im ersten Schwierigkeitsgrad geschafft.”

Joana atmete tief durch: “Puh. Das… war knapp.”

Kiela nickte: “Stimmt. Währe die Perle ins Wasser gefallen, wäre sie für dich verloren gewesen. Aber du hast es geschafft, trotz diverser… Ablenkungen.” Sie kicherte vergnügt. “Die Perle ist eine der wirkungsvollsten Waffen des ganzen Spiels. Mit ihr kannst du alle Lebewesen bewegungslos machen. in jeder Position, in der du möchtest. In Verbindung mit Summ und Tamaras Elixier kannst du damit viel Spaß haben.” Sie grinste.

“Aber”, Joana schluckte, ” Ich habe Summ gar nicht mehr. Er wurde mir… geklaut.”

Kiela schüttelte den Kopf: “Du hast keine andere Wahl gehabt. Summ aufzugeben war genau die richtige Entscheidung. Anders wärst du nie an den Zwillingen vorbei gekommen, zumindest nicht in diesem Schwierigkeitsgrad.”

“Verstehe.” Sie schaute nachdenklich auf die kleine Kugel in ihrer Hand, “Und was… ich meine, wie funktioniert sie genau?”

“Ganz einfach. Du musst dir nur vorstellen, in welcher Position du deinen Gegner fesseln möchtest. Alles Weitere macht die Perle für dich.”

Joana überlegte. “Hmmm. Und das funktioniert? Ich meine…” sie musterte die hübsche Fee und ihre Mundwinkel zuckten, “bei allen?”

Kiela lachte: “Tut mir leid. Ich bin kein Bestandteil der Spielebenen. Aber sonst schon. Außer natürlich im Theatermodus.”

“Theatermodus?”

“Im Theatermodus kannst du Szenarien ablaufen lassen und interaktiv beeinflussen, ohne dabei selbst in die Handlung integriert zu sein. Mehr dazu findest du im Kapitel “Art und Funktion der Spielmodi”. Soll ich dir das Kapitel…”

„Schon gut.” Joana winkte ab.

“Dann möchtest du die Simulation in der vierten Spielebene fortsetzen?”

“Später. Erstmal muss ich… egal.”

Kiela lächelte: “Ok. Soll ich die Simulation beenden?”

Joana nickte: “Für heute schon. Ich… ich brauche eine Pause. Mach’s gut.”

“Du auch. Und komm wieder.”

Sie hörte den silbrigen Glockenton und sah noch, wie Kiela sich in der Luft drehte, dann …

***

Es regnete nicht mehr. Ein kühler Geruch nach Erde und nassem Staub zog durch das offene Fenster ins Zimmer. Joana lag auf dem Bett. Sie atmete tief und gleichmäßig. Mehrere Minuten lag sie so da, die Augen fest geschlossen und hörte auf das rauschen der Autos unten auf der nassen Straße.

Wie in Zeitlupe setzte sie sich auf. “Oh Mann.” Ganz langsam öffnete sie die Augen und sah sich um. Ihr Zimmer, der Schreibtisch, das Chaos auf dem Boden… ‘Realität’. Und in ihrem Kopf in wirrer Folge die Bilder aus der Simulation: Kims dunkle Haut, Ming, Nadina, die bunten Federsträuße, Tinas Kitzler. “Oh Mann.”

Sie ließ den Helm aufs Bett fallen und stand auf. Gedankenlos griff sie nach dem Tabak auf dem Schreibtisch. Wie verrückt sich die Finger der Blonden an ihren Rippen angefühlt hatten. Nie hätte sie geglaubt, dass sie so kitzlig wäre… ‘Oh Mann.’

Joana zündete ihre Zigarette an, nahm einen tiefen Zug und trat ans Fenster.

10 Antworten zu „Kitzelfant – 3. Ebene – IV“

  1. DerToni1988 sagt:

    Davon musst du unbedingt mehr schreiben die geschichte fesselt mich am meisten von allen 10 punkte dafür^^

  2. 123 sagt:

    Joana sollte mal richtig durchgekitzelt werden…nicht immer nur so kurz mal, Geschichte is aber wie immer TOP!

  3. fefa sagt:

    ok. :-) Und danke.

  4. Andi sagt:

    Richtig. Einmal länger Joana kitzeln :D
    Geschichte ist genial!

  5. sam sagt:

    schließe mich dem Lob der anderen gerne an :-) denke das Deine Phantasien immer (Immer) lesenswert sind.

  6. 123 sagt:

    Hey, was los, wir warten;)…dauert schon viiiel zu lang
    Joana muss dran glauben;)

  7. ♥hert♥ sagt:

    Deine Geschichten sind wirklich richtig gut, bitte schreibe schnell weiter (und lass Joana mal richtig leiden und die passive Rolle spielen) ;)

  8. lavanja sagt:

    Ich habe sie jetzt shon zum zweiten Mal gelesen und sie wird nice langweilig

  9. Max sagt:

    Folge den super Geschichten seit gut einem Jahr jetzt (also nicht nur kitzelfant) und bin absolut begeistert… gibt es eine Prognose wann man sich auf mehr einstellen kann?

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