Liebe N,
erinnerst Du Dich an die sonderbare Begebenheit, von der ich Dir vor ein paar Tagen geschrieben habe?
Ich muss gestehen, ich bin ziemlich durcheinander denn… also das im Wohnzimmer… das war kein Einzelfall. Die gnädige Frau scheint Anna öfter zu kitzeln. Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, dass es ihr richtiges Vergnügen macht. Aber lass mich der Reihe nach erzählen.
Gestern wollte ich Frau von Lahn wie jeden Tag ihren Nachmittagskaffee ins Arbeitszimmer bringen.
Leise klopfte ich an und trat mit dem Tablett in der Hand ein. Die gnädige Frau saß wie immer an ihrem Schreibtisch, aber sie arbeitete nicht. Unter dem Schreibtisch, auf dem dicken Teppich, lag Anna auf dem Bauch und zuckte und zappelte wie ein Fisch. Frau von Lahn hatte sich die nackten Füße ihres Mädchens zwischen die Oberschenkel geklemmt und kitzelte die Sohlen mit fliegenden Fingern. Als sie mich sah nickte sie mir gleichgültig zu: “Ach ja, der Kaffee. Stelle ihn dort auf den Tisch.”
Ich war knallrot. Mit einer Verbeugung stellte ich das Tablett ab. Ich konnte jetzt sehen, dass Annas Füße mit einer öligen Flüssigkeit bedeckt waren, die aus einem großen Glas stammte, das auf dem Schreibtisch stand. “Danke, Denise.” Frau von Lahn musste meine Verlegenen Blicke bemerkt haben, denn sie lächelte belustigt. “Ich trinke ihn gleich, wenn ich hier fertig bin.” Mit beiden Händen kitzelte sie sich dabei die rutschigen Sohlen hinauf bis unter die Zehen. Anna lachte wieder so heftig und atemlos, dass sie kaum einen Ton heraus brachte. Sie warf sich nur wie wild auf dem Teppich herum und versuchte vergeblich ihre Füße aus dem Griff der gnädigen Frau zu befreien. “Aber Anna”, neckte Frau von Lahn lachend, “nimm dich zusammen. Was soll denn nur Denise von dir denken.”
Tja, meine liebe N, was sollte ich denken? Unsicher und bis unter die Haare rot sah ich sie an. Doch sie lächelte mir nur zu und tauchte ihre Hand in das Glas auf dem Schreibtisch. Dann bog sie Annas Zehen nach hinten und verteilte die Flüssigkeit darunter geübt mit den Fingernägeln. Anna quietschte schrill auf und begann wie von Sinnen mit den Fäusten auf den Teppich zu trommeln. Frau von Lahn schüttelte mit gespielter Entrüstung den Kopf: “Oh je, ich wusste es. Gleich ist es so weit, wetten? Gleich macht sie sich in die Hose. Die kleine Anna.” Sie sah mich mit diesem sonderbaren Ausdruck an, den ich schon damals im Wohnzimmer bemerkt hatte und schob ihre Finger tiefer zwischen die eingeölten Zehen. “Was meinst du, Denise? Soll ich? Soll ich sie pinkeln lassen?”
Ich brachte kein Wort heraus. Wie angewurzelt stand ich nur da und starrte sie an. Sie hatte Annas Zehen jetzt so weit gespreizt, dass sie mit den Fingernägeln bequem in den Zwischenräumen kraulen konnte. “Soll ich? Also verdient hätte sie es. Meine Güte, guck mal, Denise, wie kitzlig sie ist. Siehst du? Ich berühre sie ja kaum ” Anna schien verzweifelt irgendetwas sagen zu wollen, aber durch ihr atemloses Lachen war kein Wort zu verstehen. Ihr ganzer Körper verkrampfte sich und für einen Moment lag sie vollkommen still.
“Ach nein, lieber doch nicht.” völlig unvermittelt hörte Frau von Lahn auf zu kitzeln und öffnete ihre Oberschenkel. Mit einem dumpfen Geräusch fielen Annas nackte Füße auf den Teppich. “Nicht unter meinem Schreibtisch.” sie lachte. “Komm, Denise, bring mir lieber eine Tasse Kaffee. Sonst wird er kalt.”
Mit zitternden Händen goss ich ihr Kaffee ein. Als ich mich wieder umdrehte kniete Frau von Lahn neben ihrem nach Luft ringenden Dienstmädchen auf dem Teppich und war mit einer Hand unter Annas Rock verschwunden. “Na das ist gerade noch mal gut gegangen.” sagte sie schmunzelnd und stand auf. Vorsichtig stellte ich die Tasse auf den Schreibtisch. “Danke, Denise.” sie nickte mir zu, als wenn nichts gewesen wäre, “Du kannst gehen.”
Ich verbeugte mich und verließ auf weichen Knien das Arbeitszimmer.
Puh! Was sagst Du jetzt, liebe N? Sicher verstehst Du, dass ich durcheinander bin. Frau von Lahn wirkte bisher so unnahbar vornehm, fast ein bisschen spießig und jetzt… Warum tut sie das? Ihre Finger waren so routiniert. Ich bin mir sicher, sie wusste ganz genau, was sie tut. Und dann diese ölige Krem…
Ich habe ein komisches Gefühl. Irgendwas stimmt hier nicht. Naja, morgen haben Anna und ich einen Nachmittag frei und wollen Federball spielen – wenn es nicht wieder zu windig wird. Vielleicht raue ich mich und erfahre dann mehr.
28. September 2010 um 12:52 |
super, danke
ist mal ne Abwechslung
27. Oktober 2010 um 11:18 |
echt genial!
ich hoffe schon seit langem auf eine Fortsetzung